Nachlese

Was wir von der Zukunft zu erwarten haben
Stephan Schulmeister, moderiert von Hans Holzinger (Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen – JBZ) referierte bei einer gemeinsamen Veranstaltung von attac Flachgau und JBZ am 26.2.19 im Emailwerk Seekirchen. Volkswirtschaft kann spannend sein. Und einiges zum Verständnis der Welt und unserer aktuellen Lage beitragen. Vor allem dann, wenn uns Persönlichkeiten wie Stephan Schulmeister die Welt erklären. Im Emailwerk Seekirchen sorgte das Ende Februar für ein volles Haus. ... weiterlesen

03.02.2019 - 12:59  Uhr

Wie aus einem Guss

Wie aus einem Guss
Das „Moser Trio“, ein von den Geschwistern Sarah, Lukas und Florian Moser gegründetes Klaviertrio gab sein bislang zweites Konzert im Kulturhaus Emailwerk. Ein Heimspiel sozusagen, denn die aus Seekirchen stammenden MusikerInnen hatten 2018 auf eben dieser Bühne debütiert. Im Vordergrund stand diesmal die Nacht. Unter dem Titel „Round Midnight“ erwartete die zahlreich erschienenen Gäste ein spannender Konzertabend mit Werken von Romantik bis Jazz. ... weiterlesen

27.01.2019 - 14:57  Uhr

Wiener Aller Seelen

Wiener Aller Seelen
Am 26. Jänner des noch so frischen Jahres 2019 gab die Neo-Wienerlied-Combo 5/8erl in Ehr’n ihr Seekirchen-Debüt auf der Bühne des Emailwerks. Ein Konzert, über das es nun zu berichten gilt. Was schreibt man aber über eine Band, die in den letzten fünf Jahren zu Tode - oder viel öfter - in den Himmel rezensiert wurden. ... weiterlesen

26.01.2019 - 18:34  Uhr

Wehret den Konventionen

Wehret den Konventionen
Die gute Nachricht vorweg: Das Wienerlied ist international. Das ist jedenfalls den musikalischen und persönlichen Interpretationen des Trio Lepschi zu entnehmen, die den zweiten Abend des Miniaturfestivals "Wiener.Lied.Gut." auf der Bühne des Emailwerks Seekirchen gestaltet haben. ... weiterlesen

25.01.2019 - 09:26  Uhr

Drah di ham!

Drah di ham!
Ungefähr ein Fünftel aller Österreicher sind Wiener. Wäre das bei den Deutschen auch so, hätten die über 16 Millionen Berliner statt gut 6 Millionen (Kennedy nicht mitgerechnet) – und würden sich schön bedanken. Anlass genug, diese fragile Balance einmal in Form eines kleinen Wiener-Lied-Festivals aufzuarbeiten – nur zur Sicherheit. ... weiterlesen

19.01.2019 - 15:23  Uhr

Zu schade zum Sitzen

Zu schade zum Sitzen
Dynamisch, fordernd, explosiv und die Beats sind infektiös ansteckend - so präsentierte sich VocalBeat.club bei seinem zweiten Konzert im Emailwerk Seekirchen. Mit einer unübertroffenen Leidenschaft für das Musizieren und einer bewusst nicht dem Mainstream folgenden Setlist sind die acht Musikerinnen und Musiker auf Pop, Rock, Soul und Funk spezialisiert. ... weiterlesen

10.12.2018 - 10:30  Uhr

Sound satt

Sound satt
Beim Bühnenaufgang von Gospelnoize benötigt man ein wenig Geduld, aber wenn sich die 60(!) Sängerinnen und Sänger samt Instrumentalisten dann einmal auf der Bühne gesammelt haben, spielt es, wie man so schön sagt, Granada. Doch der Reihe nach.... weiterlesen

26.10.2018 - 10:30  Uhr

Die Stunde der Seele

Die Stunde der Seele
Lylit – der Name ist ein vorauseilender Ruf, verwoben mit ein paar mystischen Obertönen. Denn auch wenn man die blonde Frau bereits erlebt hat, was genau auf einen zukommt, bleibt in der Halbdämmerung verborgen. So gesehen ist die Namensähnlichkeit dieser Ausnahmekünstlerin mit einer Göttin aus der sumerischen Mythologie ein Fingerzeig auf das Unfassbare, das Unergründbare, das nie zur Gewissheit wird, selbst wenn man es gerade gehört hat.... weiterlesen

14.10.2018 - 10:31  Uhr

Die Ritter vom Orden des Pop

Die Ritter vom Orden des Pop
Da sind sie wieder, die acht Ritter in ihrer schimmernden schwarzen Wehr. Hoch zur Bühne künden sie dem andächtig lauschenden Hofstaat von ihren Abenteuern in den Gefilden der Popkunst. Gestärkt von einem herzhaften Frühstück bei Tiffanys (den Vorstand übernahm Sir Breitfuß mit feinsilbrigem Klang) geben sie ihren Stimmen die Sporen und galoppieren gen Kastillien, um der schönen Isabella ihre Aufwartung zu machen. Der Hofstaat folgt in atemloser Bewunderung.... weiterlesen

Die Würde der Kunst ist nicht verhandelbar
Wenn ein Schauspieler am Ende eines Stückes die Bühne verlässt und seine Aura noch minutenlang den Raum beherrscht, spätestens dann weiß man: Hier ist gerade etwas ganz Besonderes geschehen. So war es am 6. Oktober, als Charly Rabanser sich vom Publikum des Emailwerks verabschiedete, in aller Bescheidenheit, aber mit dem Selbstverständnis, mit dem gerade zu Ende gegangenen Stück einen Pflock eingeschlagen zu haben in der teils verqueren Welt des Theaters.... weiterlesen

08.10.2018 - 10:09  Uhr

Rollenspiele

Rollenspiele
Es ist fraglich, ob Grimm, Andersen & Co ihre Märchen tatsächlich unter dem Aspekt der fallweisen Verwendung zu Erziehungszwecken verfasst haben. Fakt ist, Märchen wurden und werden gerne dazu herangezogen. Die klar gezeichneten Archetypen von gut und böse, dumm und gescheit, reich und arm sind für Kinder einfach zu erfassen. Das gilt auch für die tradierten Rollen von Mann und Frau. Der männliche Protagonist ist im Märchen zumeist kühn und stark, ein Macher und Problemlöser. Die Frau muss entweder gerettet werden oder ist eine Hexe. So weit so einfach.... weiterlesen

16.09.2018 - 10:32  Uhr

Sie alle sind ich

Sie alle sind ich
Sie alle sind ich. Das sagt Harry Haller, ein seelisch gespaltener Einzelgänger, einer, der mit 50 den erlösenden Tod sucht, möglichst in Wollust und gleichzeitig die Unsterblichkeit eines Goethe oder Mozart anbetet, einer, der nichts mehr hasst als das Mittelmaß, sich nach starken Gefühlen sehnt, Gefühle, die ihm nur Literatur, klassische Musik und körperliche Liebe geben können.... weiterlesen

24.06.2018 - 10:00  Uhr

Seven String Wonder

Seven String Wonder
Dass uns die Lateinamerikaner in Sachen Rhythmus und Feeling etwas voraus haben, ist jetzt wirklich keine Neuigkeit. Wir denken an die erotischen und energiegeladenen Samba-Rhythmen die einem schon beim Zuhören die Fußsohlen zum Qualmen bringen. Aber es gibt auch eine musikalische Welt abseits von Rio und Karneval. Aus dieser Welt kommen der Gitarrist Michi Ruzitschka, seine Partnerin und Stimme Thamires Tannous und Louis Ribeiro, der brasilianische Wahl-Wiener an der Percussion. ... weiterlesen

08.04.2018 - 10:00  Uhr

Der Duft der Fotografie

Der Duft der Fotografie
Kennen Sie den Geruch von Fixierbad? Wissen Sie, wie ein fotografisches Bild in einem rein analogen Prozess entsteht? Wieviel Zeit man dafür benötigt? Die Langsamkeit, in die man gezwungen wird, obwohl man intensiv und hektisch arbeitet? Dieses paradoxe Verhältnis zur Zeit ist nur eines jener Phänomene, die einem begegnen, wenn man sich auf das Bildermachen einlässt, bei dem Licht auf eine Silbergelatine-Emulsion trifft und dort eine Schwärzung des Silbers hervorruft. Ein Abbild der Wirklichkeit entsteht - Fotografie. Dieser Begriff setzt sich aus dem griechischen Worten "photos" für Licht und "graphein" für zeichnen zusammen. Mit Licht zeichnen. Ein wunderbarer Gedanke. ... weiterlesen

24.02.2018 - 10:00  Uhr

Nur reine, lebendige Musik

Nur reine, lebendige Musik
Es mutet schon seltsam an, wenn sich ein Trio auf die Bühne stellt und dem Publikum erzählt, eine Hälfte der Mitglieder sei aus Tirol, die andere aus der Schweiz. Und auch, wenn sie das Rätsel am Ende des Konzertes auflösen (was eigentlich gar nicht notwendig ist), ist diese selbstverständliche Art, etwas zu teilen, ein charakteristisches Merkmal ihrer Musik. ... weiterlesen

23.02.2018 - 10:00  Uhr

Mozart und EAV im Tango vereint

Mozart und EAV im Tango vereint
Es gibt in diesem gesegneten Land viele außerordentlich begabte Musiker – und dann gibt es da noch Folksmilch. Sicher, Christian Bakanic (Akkordeon, Perkussion, Gesang), Klemens Bittmann (Violine, Mandola, Gesang) und Eddie Luis (Kontrabass, Perkussion, Gesang) gehören auch der erstgenannten Gruppierung an, bilden aber gleichzeitig eine Enklave des unbegrenzten Sounds, den No-Limits-Distrikt in der Saiten- und Tastenwelt – nennen Sie es wie sie wollen.... weiterlesen

10.02.2018 - 10:00  Uhr

Zauber an Saiten und Fäden

Zauber an Saiten und Fäden
Die junge Besetzung des Diabelli Orchesters an diesem Abend hatte schon etwas Bezauberndes an sich. Zusammen mit der lebendigen Stückauswahl an belebenden Italienern entstand gleich mit dem ersten Stück von Girolamo Frescobaldi eine besonders heitere und persönliche Atmosphäre im Emailwerk. Stephan Höllwerth verstand es als Dirigent und musikalischer Leiter des Abends vortrefflich, seine Schützlinge zwischen dem angehenden Anspruch auf Professionalität und jugendlicher Ausgelassenheit zu balancieren und sorgte damit für ein besonders herzliches Konzerterlebnis auf sehr hohem Niveau.... weiterlesen

Martenstein, die ZEIT und ihre Lieder
Es gilt zuerst, den Titel aufzulösen: 1. Martenstein: Eine Kolumne im ZEITmagazin heißt "Harald Martenstein". Seltsamer Name für eine Kolumne, die heißen normalerweise irgendwie anders und originell: Diese ist nach ihrem Autor benannt, was schon mal auch den Neid von anderen Schreibern nach sich zieht. ... weiterlesen