Das Stück
„Max ist Baumeister auf dem Dorf, Witwer. Peter, sein Sohn, ist Architekt in der Stadt und ledig. Bald weiß es das ganze Dorf: Peter ist schwul. Glaubt man den Berichten in den Medien, so ist Homosexualität heute kein Thema mehr. Es scheint , dass die Liebe der Menschen in ihrer ganzen Bandbreite akzeptiert wird. Aber wie ist es wirklich um unsere Toleranz bestellt, in Städten und Dörfern, in Wirtshäusern und auf den Kanzeln der Kirche?“
In Felix Mitterers „Stück über eine Liebe“ steht Abrahams Sohn Isaac (vgl. Genesis 22, 1-19) im Zentrum der Erzählung. Die Beziehung zwischen Sohn Peter, Vater Max und Freund Georg zeichnet dieses Drama. Es zeigt, wie ein Mensch wegen seiner Veranlagung mit sich, mit Gott und den Menschen zu kämpfen hat.
Geboren 1948 in Tirol ist Felix Mitterer einer der großen Schriftsteller unseres Landes. Seit seinen ersten Bühnenerfolgen vor fast 30 Jahren ist die Heimat der Hintergrund seiner Werke. Seine Stücke sind fürs Volk geschrieben, auch wenn sie nicht immer bequem sind. Er verzichtet darauf, wie die alte Heimatliteratur, zu beschönigen, vermeidet aber auch schwarz zu malen und zu schockieren.
Theater MOKRIT spielte bereits „Munde“ ( 2001), „Besuchszeit“ (2003) und „Spiel im Berg“ (2005)
Das Team
Buch Felix Mitterer
Regie Gerard Es
Regieassistenz Melanie Pagitsch
Bühne/ Licht Wolfgang Kleinpeter
Darsteller Thomas Mayer, Ehrnie Wimmer, Johann
Bogensberger, Klaus Steinschnack,
Franz Zaller, Rudolf Mörth, Robert Wimmer
Theaterrechte Öster. Bühnenverlag Kaiser & Co, Wien
Titelbild Elisabeth Strauß
Gesamtkonzept Robert Wimmer
Freiheit
Vor 60 Jahren endete der letzte Krieg auf Österreichischem Boden. Es folgten die Unabhängigkeitserklärung, Neuwahl des Nationalrates und 10 Jahre später der Staatsvertrag und damit die Unabhängigkeit :
Österreich ist wieder frei [ selbständig, emanzipiert, geistig unabhängig, mündig, ungebunden, souverän, eigenstaatlich, unabhängig, autonom, selbstverantwortlich, eigener Herr, unbehindert, unbeschränkt, unbehelligt, unbelastet, ungestört, unbegrenzt, unkontrolliert, zwanglos, gelockert, gelöst, cool, angstfrei, entspannt, ungeniert, ungehemmt, ohne Förmlichkeit, formlos, offen, freimütig, unbefangen, ohne Scheu, befreit, entlastet, erleichtert, freigestellt, verfügbar, unbesetzt, offen, ...]
In dieser „Geschichte der Freiheit“ darf nicht übersehen werden, dass Menschen sich in unserer Heimat unterschiedlich, oft fremd [ unbekannt, ungewohnt, außerhalb, unvertraut, anders, verschieden, befremdlich, exotisch, wildfremd, neu, unkundig, uneingeweiht, ortsfremd,... ] fühlen oder so gesehen werden.
Theater MOKRIT
Die Theatergruppe MOKRIT feierte 2005 ihr 20 jähriges Jubiläum:
Über 30 Produktionen wurden bisher im ganzen Bundesland gespielt, es gab Einladungen zu diversen Theaterfestivals in ganz Österreich.
Neben Kindertheater liegt der Schwerpunkt bei zeitgenössischen Stücken mit regionalem Bezugspunkten, wobei zahlreiche Lungauer Künstler, Musikgruppen und Vereine in den letzten Jahren mitgewirkt haben.
Sowohl für „Die Fabrik“ (2000) als auch für „Die Bettlerhochzeit (2004), (beides Mal Stücke des Tamsweger Autors Mark Ubl, in der Regie von Gerard Es, zusammen mit der kongenialen Lungauer Band „Die Querschläger“) wurde die Theatergruppe beim Theaterwettbewerb um den Ferdinand Eberherr Preis ausgezeichnet..
Samstag, 11. März 2006 | 20 Uhr
EmailWerk
Kartenreservierung zum Vorverkaufspreis nur über www.kunstbox.at.
Vorverkauf bei RAIBA Seekirchen: 12,-- Euro;
Ermäßigung (Schüler/Studenten mit Ausweis): 8,-- Euro
S-Pass: minus 2,-- Euro
Abendkassa: 14,-- Euro
Ermäßigung (Schüler/Studenten mit Ausweis): 10,-- Euro
S-Pass: minus 2,-- Euro
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